von Gioachino Rossini – basierend auf Schillers berühmtem Drama / in französischer Sprache
Die Schweizer Berggebiete Uri, Schwyz und Unterwalden ächzen unter dem Joch der Habsburgerherrschaft, verkörpert in der Person des tyrannischen Landvogts Gessler. Die Unterdrückten schließen auf dem Rütli einen Bund und wählen Wilhelm Tell zu ihrem Anführer. Als Gessler die Bevölkerung zwingt, sich vor seinem Hut zu verneigen, weigert sich Tell.
Zur Strafe muss er einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießen. Das gelingt, aber dennoch lässt der Vogt ihn verhaften. Tell gelingt die Flucht, und der Aufstand gegen die Fremdherrschaft beginnt. Selbst die Habsburgerprinzessin Mathilde schlägt sich, entsetzt über Gesslers Regime, auf die Seite der Eidgenoss*innen.
Tell erschießt den Vogt, und die Urschweiz erhält ihre Unabhängigkeit. In seiner letzten, 1829 in Paris entstandenen Oper verbindet Rossini den wohlbekannt spritzigen, von virtuosem Belcantogesang geprägten Stil seiner italienischen Opern mit Einflüssen seines neuen französischen Umfelds.



