Sinfoniekonzert des Rotary-Orchesters Deutschland e.V.
Benefiz-Konzert zug. der Sanierung der Orgel in der Neuen Kirche Emden
Emden, 19.9.2026, 19:30, Festspielhaus Am Wall
Das Rotary-Orchester Deutschland e.V. wurde 1996 in Dresden gegründet und ist weltweit einzigartig: Seine ca. 80 Mitglieder sind Rotarier, Angehörige der rotarischen Familie sowie musikbegeisterte Amateurmusiker aus ganz Deutschland. Sie treffen sich mehrmals im Jahr, um unter professioneller Leitung anspruchsvolle Konzertprogramme zu erarbeiten und in Benefizkonzerten aufzuführen. Die Musiker tragen Reise- und Aufenthaltskosten selbst, sodass die Erlöse der Konzerte vollständig den jeweiligen Spendenzwecken zugutekommen können.
Mit einem festlichen sinfonischen Konzert unterstützt das Rotary-Orchester Deutschland die Restaurierung der Orgel in der Neuen Kirche Emden. Unter der Leitung von Clemens Jüngling präsentiert das Orchester ein hochkarätiges Konzertprogramm mit Werken aus drei Epochen der europäischen Musikgeschichte. Mit diesem Programm spannt sich ein Bogen von italienischer Opern-Dramatik über armenische Virtuosität bis hin zur französischen Sinfonik. Es kündigt sich ein für Emden außergewöhnliches Konzerterlebnis an.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre zur Oper La forza del destino von Giuseppe Verdi. Mit ihren Kontrasten und dem Schicksalsmotiv zählt sie zu den eindrucksvollen Konzertouvertüren des romantischen Repertoires.
Anschließend erklingt das selten zu hörende Trompetenkonzert des armenischen Komponisten Alexander Arutjunjan(1920–2012). Als Sohn Armeniens schöpfte Alexander Arutjunjan aus einer jahrtausendealten Musikkultur. Orientalisch anmutende Melodien, markante Rhythmen und die improvisatorisch wirkenden Passagen verleihen dem Werk einen unverwechselbaren Charakter. Das Trompetenkonzert verbindet virtuose Brillanz mit folkloristischen Einflüssen. Es gehört zu den bedeutenden Konzerten für Trompete und Orchester. Von Fanfaren-artigen Passagen über tänzerische Episoden bis hin zu improvisatorisch wirkenden Kantilenen entfaltet das Werk eine faszinierende Klangwelt. Solist des Abends ist der junge Trompeter Chaejun Lim.
Den zweiten Konzertteil bildet die einzige Sinfonie von César Franck(1822–1890). Die Sinfonie d-moll gilt heute als Meisterwerk der französischen Spätromantik. Als sie 1889 uraufgeführt wurde, löste sie wegen ihrer neuartigen Klangsprache und ihres ungewöhnlichen Aufbaus zunächst kontroverse Reaktionen aus.
Der Dirigent Clemens Jüngling hat Konzerte in Deutschland, Österreich und Polen gegeben und wirkte als Liedbegleiter und Kammermusiker u. a. an der Wiener Staatsoper. Von 2008 bis 2014 war er Korrepetitor und Kapellmeister am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Seit 2014 war er Gastdirigent an verschiedenen internationalen Häusern, u. a. an der Semperoper, den Festspiele Baden-Baden, den Bregenzer Festspielen, an der Opéra National de Paris, Oper Frankfurt, Oper Antwerpen, Oper Gent, Oper Dortmund und Oper Cottbus.
Programm:
Giuseppe Verdi (1813-1901) - Ouvertüre zur Oper „La forza del destino“
Alexander Arutjunjan (1920-2012) - Trompetenkonzert
César Franck (1822-1890) - Sinfonie d-moll
Dirigent: Clemens Jüngling
Solist: Chaejun Lim (Trompete)
Kartenvorverkauf ab Ende Juni:
Löwen-Apotheke, Emden, Zwischen beiden Sielen 36
Juwelier Kalvelage, Emden, Zwischen beiden Sielen 26
Optiker Bachmann, Emden, Zwischen beiden Märkten 5
Leer, Mühlenstr. 64
Pewsum, Burgstr. 15



